Herzlich willkommen liebe Kundinnen und Kunden, lesen Sie hier, wie alles angefangen hat...
Gründer, 1. Generation
Emanuel Gyger begann eine Bäcker-Konditorlehre, die er aber abbrach, um bei Fritz Gysling in Spiez eine Fotografenlehre zu machen. 1909 eröffnete er zusammen mit seinem Schwager Hermann Eggimann ein eigenes Geschäft in Adelboden. Als sein Schwager 1930 aus gesundheitlichen Gründen die Teilhabe am Geschäft aufgeben musste, führte er es gemeinsam mit seinem Lehrling Arnold Klopfstein weiter. Sie verkauften auch Fotozubehör und -kameras und hatten in den 1930er Jahren bis zu 11 Angestellte, darunter den Neffen von Adolf Gyger, Hans Spori. In dieser Hochphase führten sie zudem eine Filiale im Vorschwand.
Ein wichtiger Einkommenszweig waren die Postkarten, die sie selber herstellten. Emanuel Gyger unternahm oft bis zu vierwöchige Wanderungen ins Hochgebirge, wo sie viele Sujets für ihre Postkarten vorfanden. Emanuel Gyger gilt als Pionier in der hochalpinen Fotografie. Vorzeigebücher mit Ansichtskarten reichten sie in der ganzen Region herum. Emanuel Gyger war bis zu seinem Tod 1951 im Geschäft tätig gewesen.
2. Generation
Adolf Gyger, Sohn eines Zimmermanns und einer Bauerntochter, machte eine Verwaltungslehre beim Notar Germann in Frutigen und arbeitete ein paar Jahre in dessen Kanzlei. Er erledigte danach die Büroarbeiten und den Versand im Geschäft seines Onkels Emanuel Gyger und dessen Geschäftspartner Arnold Klopfenstein. Er wirkte 16 Jahre lang als Gemeindekassier in Adelboden. Nach dem Tod des Onkels 1951 übernahm er dessen Geschäftsanteil. 1959 trennten sich Adolf Gyger und Arnold Klopfenstein. Adolf Gyger führte das Postkartensortiment vom Berner Oberland weiter, Klopfenstein übernahm das Wallis. Adolf Gyger nahm seinen Sohn Peter ins Geschäft auf und überliess ihm dieses 1983.
3. Generation
Nach seiner Fotografenlehre reiste Peter Gyger für einen Sprachaufenthalt nach England. Von England zurückgekehrt, besuchte er die Ecole de commerce supérieure in Neuenburg. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Schule kehrte er nach Adelboden zurück, um an der Seite seines Vaters das Fotogeschäft zu betreiben, das der Vater von dessen Onkel übernommen hatte. 1960 stellten sie den Postkartenverlag, der ihre Haupteinnahmequelle war, auf Farbe um. Die Postkarten liessen sie bei der Firma Vontobel AG in Feldmeilen fertigen. 1983 übernahm Peter Gyger zusammen mit seiner Frau das Geschäft. Er lernte seinen Sohn Jürg im Geschäft an und nahm ihn danach in dasselbe auf. Neben den Postkarten, die nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle waren, fotografierte Peter Gyger Hochzeiten, Bauten vor Ort und für Hotelprospekte.
4.Generation
Jürg Gyger verbrachte nach der Schule einen halbjärigen Auslandaufenthalt in Kanada. Danach absolvierte er eine Lehre als Automechaniker. Bald trat er jedoch ins Fotogeschäft ein und wurde vom Vater zum Fotografen ausgebildet. Zusammen stellten sie vor allem Postkarten her, natürlich werden auch Porträts, Hochzeitsreportagen und vieles mehr gemacht. Jürg hat das Geschäft am 1.1.2002 von seinem Vater übernomen, welcher bis zu seinem Tod im 2008 mitgearbeitet hat.
Die Gyger Photografen haben sich immer von Ihren Mitbewerbern durch ein “kreatives Auge“ abgehoben.
Bei den Ansichtskarten kann man gut erkennen, welche von Gygers sind.







